Taschenuhr meschanisch
Möchte man seine Uhr nicht am Handgelenk tragen, ist eine Taschenuhr eine sehr gute Alternative. Sie kann gut am Körper aufbewahrt werden und stört dabei bei keinen Aktivitäten.
Eine Taschenuhr war in früheren Zeiten nur den finanziell besser gestellten Personen vorbehalten gewesen. Das waren Personen mit Monokel, Anzug und Ärmelschoner, die mit einer Taschenuhr und mit einem Gehstock durch die Straßen der Großstädte stolziert sind. Peter Heinlein, der aus Nürnberg stammt hat als erster als Vorgänger der Taschenuhr eine tragbare Uhr hergestellt, die vornehmlich entweder in einem Beutel getragen wurde und dann später an einer langen Kette um den Hals getragen wurde. Diese tragbaren Uhren – es war jedoch noch keine Taschenuhr - wurden in erster Linie in Süddeutschland, Frankreich und Italien hergestellt. Die erste Taschenuhr wurde dann um 1700 herum entwickelt und seit dieser Zeit kann eine Uhr auch an einer Kette in einer Tasche verstaut mit sich getragen werden. Da kommt auch der Name her – Taschenuhr. Damit man sie ein einer Tasche verstauen konnte, ohne sie lange suchen zu müssen, ist an dieser Uhr eine lange Kette montiert, die an der Kleidung einerseits und das andere Ende der Kette an der Taschenuhr selbst befestigt war. Wenn man nun wissen wollte, wie spät es ist, brauchte man nur an der Kette zu ziehen, bis die Taschenuhr zum Vorschein gekommen ist.
Die Kette der Taschenuhr an der Kleidung befestigt war zugleich auch eine Sicherung gegen Verlust oder Diebstahl. Unzählige Bücher und Literaturverzeichnisse können über die verschiedensten Arten von Taschenuhren berichten. Und alles Alte hat auch wieder einen Neubeginn. Waren die Taschenuhren eine Zeitlang aus der Mode gekommen, weil es einen Wettbewerb bei Armbanduhren gegeben hat, sei es Breitling, Rolex und auch noch andere Marken, so konnten Personen, die sich wieder einer Taschenuhr bedienten, die Aufmerksamkeit auf sich lenken. Denn wenn aus einem feinen Anzug eine blank polierte Kette hervor lugte, dann konnte man sicher sein, dass da wohl irgendwo in den Taschen des Anzuges auch eine Taschenuhr zu finden war.
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